Jäger beeindrucken das Europäische Parlament

Vor ca. 3 Wochen versammelten sich die Vertreter der Europäischen Jägerschaft im Europäischen Parlament in Brüssel, um den Abgeordneten zum einen für die bisherigen Aktivitäten für den Erhalt der nachhaltigen Jagd zu danken und wieder einmal für die Jagd zu werben. Die Präsidenten der nationalen Jagdverbände der 27 EU-Mitgliedstaaten hatten beschlossen, jedem „ihrer“ nationalen Abgeordneten ein atemberaubendes Buch mit dem Titel „Passion für Jagd und Wildtiere in Europa“ mit einer Zusammenstellung der schönsten Bilder des Wildtier-Fotografen Eugène REITER (LU) zu widmen. Es wurde im Rahmen eines Cocktails im Europäischen Parlament in Brüssel von FACE organisiert und stand unter der Schirmherrschaft von EVP-Präsident Joseph DAUL, MdEP, sowie Veronique MATHIEU, MdEP. Der Wildtierfotograf Eugène REITER nahm ebenfalls an dieser Veranstaltung teil.

FACE Präsident Gilbert de TURCKHEIM erinnerte das Publikum daran – unter ihnen an die fünfzig Abgeordnete und parlamentarische Assistenten -, dass „es die entscheidende Rolle der Jäger sei, für den Erhalt der Artenvielfalt zu sorgen.“ Er sprach auch über die sozialen Aspekte der Jagd, „durch die wir den ländlichen Raum verstehen und welche zusätzlich die städtische und ländliche Bevölkerung verbindet“. Präsident Joseph DAUL betonte, dass Jäger täglich ihre Fähigkeiten und ihren Einsatz für die Erhaltung von Wildtieren und deren Lebensraum unter Beweis stellen.

FACE – der Zusammenschluss der Verbände für Jagd und Wildtiererhaltung in der EU – ist eine nicht-gewinnorientierte, internationale Nichtregierungsorganisation mit Geschäftsstelle in Brüssel (Belgien). Über ihre 36 Mitglieder (Der Unterzeichnete ist eines der wenigen Einzelmitglieder der Organisation), die nationalen Jagdverbände der Mitgliedstaaten der Europäischen Union und anderer Länder des Europarates vertritt FACE die Interessen von etwa 7 Millionen europäischen Jägern.

JUN.i Institut für Jagd Umwelt und Naturschutz
Dr. Wolfgang Lipps
Geschäftsführer

Jägersilvester 2010

Wenn die Natur aus ihrem Winterschlaf erwacht,
endet das Jagdjahr, ein neues beginnt:
Jägersilvester auf dem Lieper Vorwerk steht an.
Das Lieper Vorwerk liegt in den Hängen der Endmoräne,
am Südrand der Schorfheide und des gleichnamigen Biosphärenreservats.
Vom Dorf aus ist das Vorwerk unsichtbar.
Es liegt eingebettet in Wiesen und Feldern,
die unmittelbar an den Hochwald des Choriner Forstes grenzen,
bekannt für seine sagenhaften Hochwildbestände.
Auch der Kranich findet dort
– in Moor- und Waldseen – seine Brut- und Niststätte,
um dann Tag für Tag ins Nieder-Oder-Bruch herab zu fliegen
und seinen Tanz zu vollführen.
Eben dorthin öffnet sich der Blick vom Lieper Vorwerk nach Süden:
Auf den Pfingstberg und an dem vorbei ins Nieder-Oder-Bruch
und die Weiten des Urstromtals.

JUN.I Institut für Jagd, Umwelt und Naturschutz
& der Verein Lehrprinz e.V.

 laden auf das Lieper Vorwerk ein:
Jagdscheinanwärter, Jungjäger, Jäger, Pächter und
alle an der Jagd Interessierten

zum

„Jägersilvester 2010“
am 27. März 2010 um 15.00 Uhr
Information – Gespräche – Kennenlernen – Erfahrung austauschen –
Verbindung knüpfen

Programm:
15.00 h Anblasen
Begrüßungsimbiss
Offizielle Begrüßung
Auslosung des Gewinners des JUN.I-Jagdquiz
lockere Gespräche
Buffet
gegen 20.00h Ausklang

Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt
Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 50,- €/pro Person

u.A.w.g. an feste@liepervorwerk.de bis 7. März 2010
Veranstalter: Institut für Jagd, Umwelt und Naturschutz, Neue Parsteiner Str. 3, 16248 Liepe
Lehrprinz e.V., Am Bahnhof 3, 16259 Falkenberg/Mark
Catering: „Besser leben auf dem Lande“ Lieper Vorwerk e.V.,
Neue Parsteiner Str. 3, 16248 Liepe

www.lehrprinz.eu
www.jagdrechtsblog.com
www.jagdblog.blogspot.com

Steuerzahler finanzieren die saubere Umwelt !

Worüber, unter anderem, ärgert sich ein Institut, das wie wir auch für die Erhaltung der Umwelt sorgt?

Unter anderem über Folgendes:

Die Entsorgung strahlender Rückstände aus Kernkraftwerken ist und bleibt für viele nachfolgende Generationen das drängendste Problem dieser bedenklichen Energieerzeugung. Die Kernindustrie hat, unter anderem, beachtliche Mengen nicht nur schwach- und mittelradioaktiven Abfall im “Versuchsendlager Asse” entsorgt, sondern auch Plutonium, Giftmüll und Tierkadaver; jetzt breitet sich radioaktive Lauge aus, der Salzstock droht einzubrechen.

Das hat bisher schon enorme Kosten verursacht. Neuerdings rechnet man mit Entsorgungskosten von mindestens 3,7 Milliarden EURO. Bei rund 35 Millionen Steuerzahlern in unserem Lande macht das pro Steuerzahler einen Betrag von über 100,00 EURO aus. Das wird den hart arbeitenden Bürger sicher freuen!

Ob die Zahl reicht, steht allerdings in den Sternen, wahrscheinlich ist sie zu niedrig gegriffen.

Da fragt man sich doch, wieso das eigentlich der Steuerzahler bezahlt und nicht die Kernindustrie, die uns das Problem beschert hat. Die Antwort: Es gibt wohl dafür keine Rechtsgrundlage.

Moment mal! Die Kernindustrie hat ihre Anlagen bereits weitgehend abgeschrieben. Der erlaubte Weiterbetrieb wird dieser Industrie rund 200 Milliarden Gewinn bescheren. Was heisst da Rechtsgrundlage? Dann soll man eben die weitere Betriebserlaubnis von einer vertraglichen Kostenbeteiligung abhängig machen.

Oder?

Dr. Wolfgang Lipps
JUN.i Institut für Jagd Umwelt und Naturschutz

Radikaler Tierschutz – der Blödsinn geht weiter

Wir sind ja von selbsternannten Tierschützern so allerhand gewöhnt. Das Reh hat Augen wie ein junges Mädchen und heisst Bambi, obwohl der ein amerikanischer Weisswedelhirsch ist. Fleisch ist Mord, Milch ist Raubmord, Honig ist “Bienenkotze” (ausnahmsweise mal ganz vulgär-witzig), und ganz Durchgeknallte versuchen, Ihre Katze “vegan” zu ernähren.
In TELEPOLIS vom 21.Januar berichtet Marcus Hammerschmitt von neuen Dummbeuteleien, die sich diesmal die Aktivisten des sogenannten NANDU-Netzwerks ausgedacht und in ein wenig Rabatz bei der GRÜNEN WOCHE umgesetzt haben. Er schreibt: “Angefeuert von den eigenen Phantasien der gar erschröcklichen Folgen der Milchwirtschaft patschten sie ein wenig in der weissen Flüssigkeit und in der deutschen Sprache herum”.
Heraus kam dann z. B. ein Satz wie “Kein anderes Lebewesen trinkt die Muttermilch einer anderen Spezies”.”
Abgesehen davon, dass das so nicht stimmt, sollte es uns eher zu der Erkenntnis verhelfen, dass der Mensch eben – zum Glück und leider – nicht wie alle anderen Lebewesen ist, er ist Teil und Gegenteil der Natur.
Von solchen Schlichtbirnen ist eine sinnvolle Kritik der aktuellen Milchwirtschaft und ihrer wirklich schlimmen sozialen und ökologischen Folgen nicht zu erwarten.
Hammerschmitt endet mit den schönen Worten:”Was nützt gegen die Dummheit solcher Leute? “Denken heisst unterscheiden können” – sollten die aufgeregten Katzenmuttis und autonomen Jagdsitzsäger das eines Tages wirklich begreifen können?
Zugegeben, die Chancen sind schlecht. Aber man soll nie nie sagen.